Hier kommt ein Stapel von befreundet, wichtig, originell und notwendig und was nicht alles noch: Links!
Schaun wa mal!
Web 2.0 Aktivitäten, auf die ich mich einlasse:
Flickr Xing delicious listgeeks
Einzeladressen:
Wo ist Michael Schieben?
Ein wacher Geist, spielerisch kritisch in seinen Unternehmungen, selbstbewußt in seinem Unternehmen. Kann zupacken, wenn er’s wichtig findet, kann sich aber auch entsprechend konsequent absetzen. Hat ständig was vor, und was er drüber erzählt, wirft meist im Detail und im Prinzip spannende Fragen auf. Also, ich freu mich, mit ihm befreundet zu sein.
Es war mir möglich, sein “Enjoy surveillance” Projekt nach Lüneburg zu holen; seiner Einladung zu einem Vortrag, “Stempelset für Attentäter” auf dem Clayonnage Compact Festival bin ich gern gefolgt.
Er organisiert seine Webseiten anders als ich, direkter, vernetzter, schneller. Ich mag sie. Den Schatz an guten Webseiten, den ich kenne, kenne ich zu einem gut Teil durch ihn. Er ist einer von denen, von denen ich lerne, wie man sich das Internet gleichsam anzieht und sich wie natürlich drin bewegt. Mindestens schau ich ihm manchmal dabei zu.
Also hier, ist er hier? Links:
(die Seiten kommen am besten auf Firefox)
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Listgeeks auflisten
Listen faszinieren mich seit langem. Die Fahnenliste ist ein Überbleibsel aus meiner Jugend. Ich mag sie noch heute. … Hinweis bei Chris Marker, Sans Soleil, auf Sei Shônagons Listen: Liste der eleganten Dinge, Liste der trostlosen Dinge, Liste der Dinge, die es nicht wert sind getan zu werden, … Und eben LISTGEEKS (nebenbei ist Michael Schieben einer der vier Gründer von listgeeks)
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Chris Marker beherzigen
Filmmacher, Essayist. Hat mich stark beeinflußt. Sein Wandeln zwischen Poesie und Doku, wie er unterschiedlichste Ebenen mit unterschiedlichen Topographien übereinanderlegt, parallel führt und die Berührungspunkte zu einer eigenen Form auslegt.
Er ist einer von den sehr wenigen, die fern des faden Glücksmodells happy end vom Glück wirklich handeln kann. Der Anfang von Sans Soleil ist ein unglaublich überzeugender Einstieg, nicht nur in den Film, sondern in Markers gesamte Arbeit. So eine schöne, positive, optimistische Sicherheit fädelt sonst kaum einer von Links her durch die Realität, sei diese auch noch so niederdrückend.
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Liederfreunde beim Blick über den Tellerrand
Marginal-sein heißt auch, “Es gibt immer und überall woanders andere Zentren der Welt als das eigene!”
Ich würde wohl selbst nie einem Chor beitreten. “Mit-singen!” Das sträubt meinem Individualismus sämtliche Haare. Kaum, daß ich mit Erdmann paarweise performe. Doch spannt hier ein Chor seinen Radius — zu unterschied-lichen Künstlern und immerhin auch zu meiner wwwSeite. Hallo und Danke! (Immerhin, mein Töchterchen, singt, ja, in ihrem Chor.)
Aikido Kulturlust
Und noch mal Tellerrand: Graswurzelarbeit, ich freue mich über Beziehungen und Links, die sich aus “nur” persönlichen Begegnungen ergeben. Ist heilsam gegen Verabsolutierungen. Die eigenen, die – weil ich eben mein Leben unauflöslich mit der Kunst verbandelt habe – die Welt als Kunst und nur als solche vorspiegeln möchten, und die der anderen, die ihren Sang, ihren Sport, ihr Was-auch-immer=home-is-castle behaupten könnten, aber nicht tun. Graswurzelarbeit, kaum sichtbar, verflochten, nah- wie weitreich bekannt sein und zwar miteinander. Die Aikidogruppe im PSV Braunschweig hat ein Link auf meine Seite gesetzt.
Prozess Skulptur Gewächshaus
“Provinz”, denkt man, “Magdeburg”, borniert, borniert ist man selbst, dafür braucht man nicht dorthin … ABER, aus der Erfahrung eines Niederganges, welcher Stadt und Landschaft, hoffnungslose und hoffnungsvolle Betriebe, Biographien und Weltbilder teils der Usurpation teils der Brache auslieferte, konnte ein Werk entstehen, das global-lokal und tastend plastisch Sinnwachstum erzeugt, anti-machtvoll und still auftritt und eine Präsenz behauptet, die man nicht mehr los wird. Daher hier dies Link! Seit etlicher Zeit denke ich intensiv über die Magdeburger Kunstbrache, dies Werk&Antiwerk, nach. Dank an Johanna Bartl, für unsere intensiven Arbeitsgespräche. Frau Johanna Bartl, Wieland Krause und Olaf Wegewitz sind die drei Künstler, denen Magdeburg, wir, dieses Werk verdanken. Wie man der Webseite entnehmen kann, ist es seit Jahren umkämpft und existiert dennoch immer noch.
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